Aachen 1933 – 1945

Die Schülerinnen und Schüler des Inda-Gymnasiums haben während ihrer Projektwoche ein belastetes Kapitel der Aachener Geschichte erforscht. Zwischen 1933 und 1945 wurden auch in unserer Stadt Menschen aufgrund ihrer politischen, religiösen oder sexuellen Orientierung verfolgt und getötet. Viele dieser einstigen Tatorte sind seit damals zu unseren eigenen Plätzen geworden, die wir täglich besuchen, ohne ihre Geschichte zu kennen.Poster

Während unserer Recherche haben wir uns auf die Suche nach derartigen Orten begeben und die Ergebnisse in Form der vorliegenden Dokumentationzusammengetragen. Neben den vielen Einzelschicksalen war es für uns wichtig, vor allem die Exemplarität der Orte im Zusammenhang des Holocausts darzustellen. Maßgeblich unterstützt wurde unsere Arbeit dabei vor allem durch die umfangreiche Dokumentation des Aachener Projektes Projektes „Wege gegen das Vergessen“, welches die stadtgeschichtliche Grundlagenforschung in diesem Zusammenhang maßgeblich vorangetrieben und medial sowie lokal aufwendig dokumentiert hat. Unser Dank gilt daher auch diesem Projekt, ohne welches uns eine derartige Präsentation wohl nicht möglich gewesen wäre.

Was sich uns am Ende zeigte, war, dass auch Aachen exemplarisch herangezogen werden kann, wenn wir konkrete historische Belege suchen für die Phasen der Entrechtung, Ausplünderung und Vertreibung jüdischen Lebens auf ihren – vom Regime vorgezeichneten – Wegen über den Aachener Hauptbahnhof hinaus ins Exil oder den verschiedenen Konzentrations- und Vernichtungslagern. Die Orte und Schicksale bewusst zu machen und damit in Erinnerung zu behalten, war Aufgabe dieses Projektes zum Abschluss des Schuljahres.Bild2

 

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