…eine Selbstkritik in Sachen Quellenarbeit

  • Manche Informationen scheinen auf den ersten Blick so passend zu sein, dass man trotz jahrelangem Studium dennoch geneigt ist, ihnen ungeprüft Glauben zu schenken.  Die Meldung über die vermeintlich falsche Neujahrsansprache, die nun doch wieder zur richtigen wird, ist ein schönes Beispiel dafür, dass Abschreibejournalismus außer Richtigstellungen nicht viel einbringt. Nun bin ich weder haupt- noch nebenberuflich Journalist und doch fühle ich mich irgendwie der Richtigkeit von Informationen verpflichtet. In diesem Sinne: Asche auf mein Haupt und weiter gehts…

und haben Sie es bemerkt? – Merkels falsche Neujahrsansprache

  • Das neue Jahr war noch nicht alt und doch gab es schon etwas, worüber es sich zu berichten lohnte. Zumindest wenn man so aufmerksam war es zu bemerken. Denn wie der Lupe-Blog in investigativer Manier nun aufdeckte, strahlte der NDR statt einer neuen versehentlich eine alte Neujahrsansprache der Kanzlerin aus. Wütende Anrufe aufmerksamer Zuschauer blieben dennoch aus, da niemand die Verwechslung bemerkte. Auf Nachfrage des Lupe-Blogs erklärte der NDR-Intendant Lutz Mamor: „als wir den fehler anderntags bemerkten, waren wir selbst wohl am meisten erstaunt, dass zuvor keine reaktionen eintrafen […] vermutlich hat niemand den fehler bemerkt, weil frau merkel nebst fast deckungsgleichem inhalt auch die gebärdensprache kaum änderte„. Ein Schelm, wer sowas witzig findet 🙂

(Besten Dank an: Lupe, der Satire-Blog für Bild und Meldung)

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