Walter Hasenclever (1890-1940)

Hasenclevers Vater war Mediziner. Er selbst studierte Jura, obwohl er sich schon früh dem Schreiben von Stücken widmete. Sein erster Bühnenerfolg war 1914 mit dem Stück „Der Sohn“. Später wirkte er mit an Produktionen in Leipzig, Dresden, Berlin, Paris und Hollywood.

1933 floh er nach Nizza. Dort wurde er als Spion der Deutschen angeklagt. Hasenclever nahm sich 1940 mit einer Überdosis Schlafmittel das Leben, um nicht den Nationalsozialisten in die Hände zu fallen, die das Lager Les Milles bei Aix-en-provence stürmten.

In Deutschland war Hasenclevers Werk geächtet und als entartet bezeichnet, da er eine kritische Haltung gegenüber dem Regime vertrat.

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