Dropbox im Unterricht

Für die meisten dürfte der Dienst dropbox.com ein alter Hut sein. Deshalb sei dieser Post all denjenigen ans Herz gelegt, die in ihrem Unterricht bislang ohne Clouds ausgekommen sind. Zusammengefasst bietet dropbox die Möglichkeit, eigene Daten (Videos, Bilder, Texte etc) im Internet in einer so genannten Cloud (Wolke) abzulegen, um sie somit von jedem anderen Computer oder Smartphone abrufen und nutzen zu können. Dies ist unter anderem sehr bequem, falls man mal was vergessen hat oder nicht immer einen Stick mit sich herumtragen möchte.

Die Anmeldung und Installation dauern keine 10 Minuten. Erst meldet man sich (hier) an und installiert anschließend die Dropbox-Software. Das Programm erstellt anschließend einen Ordner auf dem PC, der sich ständig mit dem Internet synchronisiert. Somit ist jede Datei, die ich hochladen möchte sofort gesichert und ich muss nicht erst den Umweg über irgendwelche Browser-Uploads gehen. Ich selbst hab mir die Software auch aufs Smartphone geladen (iPhone Android), da ich gerne Bilder in die Box lade bzw. laden lasse :). Wenn ich fertig bin, dann habe ich jetzt also einen kleinen Bereich des Internets für mich reserviert, über den ich frei verfügen kann. Visualisiert wird das ganze jeweils über eine Ansammlung verschiedener Ordner, die ich wie gewohnt löschen, erstellen oder bearbeiten kann.

Besonders nützlich finde ich, dass sich bestimmte Ordner oder Dateien freigeben lassen, ohne das ich damit meine Box öffnen muss. Ich kann also einen Kurs-Ordner erstellen, auf den meine Schüler permanent zugreifen können. Somit muss ich nichts mehr nachliefern, sondern kann einfach auf die Box verweisen. Nie mehr vergessene Hausaufgaben? Wir werden sehen 🙂 Neben all den nützlichen Möglichkeiten, die sich uns hier eröffnen, sei aber  auch der mahnende Finger des Datenschutzes erhoben. Als Lehrer wissen wir um die Krux sicherer und gesicherter Daten – gerade wenn es um Interna oder Schülerinfos geht. Wer neben normalen auch sensible Daten in die Box laden möchte, sollte sich – trotz aller Kennwörter – dennoch Gedanken darüber machen, wie sich diese zusätzlich sichern lassen. Eine Möglichkeit (die auch ich nutze) ist, die dementsprechenden Daten zusätzlich zu verschlüsseln. Eine Anleitung hierfür findet sich hier. (danke Cashy)

Was haltet ihr von diesem Dienst? Nutzt ihr ähnliche Plattformen? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht….?

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