a long-expected party oder Tolkien zu Gast am Inda-Gymnasium

Ein schöner Vorteil der Lehrerarbeit ist, dass man seine Hobbies und Spleens in Form von AGs und Projektwochen ausleben kann. In einer Schule gibt es immer genug Verrückte, deren eigene Interessen sich sinnvoll bündeln lassen. Im Ergebnis haben alle Beteiligen zumeist etwas mitgenommen, an das sie sich gerne erinnern. Für mich persönlich erhellen solche Erfahrungen meinen – mitunter alltagsgeplagten – Unterrichtsalltag und geben Kraft für weitere Unternehmungen. Meine persönlichen Spleens – das Web2.0 und die Werke Tolkiens – ließen sich bislang ebenfalls recht erfolgreich in meinen Alltag integrieren. So durch das immer noch laufende Blogprojekt in Klasse 8 und die Tolkien AG in Klasse 6.

Ein neuer Höhepunkt in Sachen Tolkien ist der heute angelaufene Austausch mit einer befreundeten Schule aus dem schönen Ironville, England. Durch Zufall hat ein – mit mit befreundeter und ebenfalls Tolkien-interessierter – Kollege herausgefunden, dass es an dort ansässigen Ironville and Codnor Park Primary School ebenfalls eine Tolkiengruppe gibt, die uns ab heute einen kurzen Besuch abstattet.

So trafen sich heute also 8 englische Mädchen (Alter 12-14) mit unseren 8 deutschen Jungen (Alter 12-14), was für alle Beteiligte aufgrund der Sprachgrenzen und Geschlechterspezifik wirklich neu, unerwartet und sehenswert war. Ich jedenfalls konnte mal wieder meine unterdurchschnittlichen Sprachkenntnisse erneuern und die Kinder haben bestimmt allerhand neue Erfahrungen und Eindrücke gesammelt. Die nächsten Tage versprechen also interessant zu werden…

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Lehrer, Projekte, Referendar, sonstiges, Unterricht und getaggt als , , , , . Fügen Sie den permalink zu Ihren Favoriten hinzu.

Kommentar verfassen